Eine Ente – viele Geschichten

Das Entenrennen des Niedersächsischen Knochenmark- und Stammzellspender-Registers (NKR) geht in die 11. Runde und das Hospiz Luise ist erstmalig mit einem Beitrag dabei!

Die Big Duck mit der Nummer 25 haben wir schon 2020 zu unserem 25.-jährigen Jubiläum gespendet bekommen. Dann stand sie wegen Corona zwei Jahre in einer Glasvitrine und wir freuen uns sehr, dass wir sie für dieses Jahr doch noch rausholen konnten.

„Die Luise“ wohnt jetzt in einem Nachbau unseres wunderschönen Hospizgartens. Bei der Gestaltung des Gartens kamen uns viele Geschichten in den Kopf. Erinnerungen an Kolleg:innen, ehrenamtliche Mitarbeiter:innen, Patient:innen, Familien, Freund:innen des Hospiz Luise.

Wenn Menschen in das Hospiz Luise kommen, dann haben sie eine lebensverkürzende Diagnose mit im Gepäck. Dazu kommt oft ein langer Weg mit Auf und Ab, bevor sie dann bei uns einziehen.

Viele sagen, dass sie hier das erste Mal zur Ruhe gekommen sind. Sowohl die Patient:innen als auch die Zugehörigen. Einige fühlten sich gleich gut aufgehoben. Andere waren einfach erleichtert und viele staunen über unseren schönen Garten, der sehr gerne von allen genutzt wird. Was wir immer wieder feststellen, dass viele Menschen hier nochmal eine wertvolle Zeit erleben.
Genau dieses Lebensgefühl haben wir versucht in den kleinen Garten zu transportieren (der ist übrigens durch das ehrenamtliche Engagement von Familie Keller und unseren Hausmeister Slavko eine Augenweide und Zuhause für viele Tiere) .
Es gibt auf jeden Fall viel zu entdecken.

Besuch ist immer herzlich willkommen! Natürlich gibt es auch noch einige Auflagen, aber bisher sind wir gut durch die Pandemie gekommen. In mehreren Sitzecken finden immer wieder ungestörte Gespräche statt, bei Kaffee und Kuchen lassen sich auch die tierischen Gartenbewohner:innen beobachten oder es wird auch mal geschwiegen.

Unsere Patienten:betten lassen sich durch das Haus schieben. So steht auch mal ein Bett auf der Terrasse, wenn gewünscht. Dann findet schon mal ein Brunch dort statt, oder ein Mittagsschläfchen.
Vor einiger Zeit hat eine Patientin ihre letzte Nacht auf der Terrasse verbracht. Familie und Freunde haben Abschied genommen. Es wurde früh wieder hell und die Stimmung war so friedlich. Vieles ist möglich.
An manchen Tagen ist es sehr voll – aber eben auch lebendig. Kleine Messingglocken oder Funkklingeln sind die Verbindung zum Pflegepersonal und klingen bei Bedarf durch den Garten.

Liebevoll gedeckte Tische gehören zu den Mahlzeiten. Wird das Essen ins Zimmer gebracht findet sich oftmals ein Blümchen aus dem Garten auf dem Tablett. Mittendrin kommen auch schon mal die Postbotin oder der Postbote. Viele Karten und Briefe erreichen unsere Patient:innen im Hospiz Luise. Die finden dann oftmals ihren Weg an die Magnetwände in den Zimmern. Die lieben Grüße und Nachrichten tun allen gut. Manchmal schreiben auch Urlauber:innen aus dem Team und die Karten stehen dann im Wintergarten auf dem Esstisch.

Online-Voting – jetzt für die Nummer 25 abstimmen!

Jetzt steht „Die Luise“ im Schaufenster der Galeria Kaufhof und ihr könnt alle dazu beitragen, dass wir im Voting ganz weit vorne sind. Beim Online-Voting der HAZ müsst ihr nur die Ente mit der Nummer 25 auswählen und das Abstimmungsformular ausfüllen.

Es ist für einen guten Zweck – wir unterstützen mit unserer Teilnahme die Arbeit des Norddeutschen Knochenmark- und Stammzellenregisters. Damit möchten wir auf die wichtige Arbeit des Teams rund um Marlena Robin-Winn aufmerksam machen … und auch für unsere wichtige Arbeit werben.

Herzlichen Dank für eure Stimme!

Eure

Nici & Team Luise

Kommentar verfassen